Guitars

IBANEZ / http://www.ibanez.com
gehört zur Hoshino Gakki Group und ist ein japanischer Gitarren-, Bassgitarren- und Effektgerätehersteller, der sich am Markt zu einem der führenden etabliert hat. Hersteller der Gitarren ist jedoch überwiegend die Firma Fujigen Gakki in Matsumoto (Präfektur Nagano). Sie ist gleichzeitig der Hersteller von Fender in Japan. In den Anfangstagen produzierte Ibanez lediglich Kopien anderer erfolgreicher Hersteller, beispielsweise Kopien der Fender Stratocaster. Das erste eigene Modell der Firma war die Ibanez Iceman.

1987 entwickelten Ibanez und Steve Vai die siebensaitige E-Gitarre, welche mit einer zusätzlichen tiefen H-Saite versehen ist. Das Preisspektrum der Instrumente reicht hierbei von Einsteigergitarren bis zur Spitzenklasse. Die von Ibanez produzierten Wizard-Hälse gehören mit zur Oberklasse im Instrumentenbau. Die Prestige-Serie stellt momentan die Oberklasse des Herstellers dar. Die Instrumente werden weitgehend von Hand gefertigt und werden aus hochwertigen Hölzern mit besseren Tonabnehmern sowie mit besserer Hardware hergestellt. Die Hälse der Prestige-Instrumente werden besonders behandelt, sodass ein sehr angenehmes Spielgefühl sowie ausgezeichnete Bespielbarkeit gewährleistet wird. Daher sind Ibanez-Gitarren und -Bässe besonders bei Musikern der härteren Gangart besonders beliebt. Die Ibanez-Tremolo-Systeme wie das Edge Pro gehören zum Besten, das der Markt zu bieten hat.

Manche Modelle haben trotz ihres geringen Preises einen regelrechten Kultstatus, wie die Instrumente aus der Artcore-Serie oder auch die vielgesehenen Gitarren aus der Roadstar-, der S- oder RG-Serie. Außerdem hat Ibanez zwei Custom Shops, einen in Japan und einen in den USA. Diese Instrumente sind qualitativ sehr hochwertig und in sehr kleinen Auflagen in Handarbeit produziert. Dies ist natürlich am Preis bemerkbar. Dennoch sind sie noch immer günstiger als Custom Shops anderer Hersteller.

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FENDER / http://www.fender.com
Das Stammunternehmen ist im amerikanischen Scottsdale (Arizona) angesiedelt und hat Fertigungsstätten im kalifornischen Corona, aber auch außerhalb der USA in Mexiko, Korea und Japan. Ursprünglich stammt das Unternehmen aus Fullerton in Kalifornien. 1965 verkaufte Leo Fender sein Unternehmen an den amerikanische Medienkonzern Columbia Broadcasting System (CBS). Zwanzig Jahre später, im Jahre 1985, kaufte der bis dahin leitende Angestellte William C. Schultz (1926-2006) die Firma zurück, gab ihr den heutigen Namen und führte Fender zu der heutigen Größe mit eigenen Produktionsstätten und als Konzern- und Vertriebsholding.

Im Jahr 2005 trat William C. Schultz im Alter von 79 Jahren als Generaldirektor von „Fender Musical Instruments“ zurück, verblieb aber in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender. Die Rolle des Generaldirektores übernahm Bill Mendello. Am 21. September 2006 verstarb William C. Schultz in Arizona.

Die Bedeutung und der Ruf von Fender gründet vor allem auf den Pionierleistungen dieser Firma in den 1950er und 1960er Jahren. So war das erste Modell, die Telecaster, die erste in Serienfertigung hergestellte Solid-Body-E-Gitarre der Welt. Der ebenfalls von Leo Fender erfundene Precision Bass war der erste Bass mit Bundstäbchen.

Die damals futuristische Stratocaster ist eine weitere Ikone der Musikgeschichte, und gilt zusammen mit der Telecaster als meistkopierte Gitarre. Auch von Verstärkern, dem ersten Geschäftsfeld Leo Fenders, stammt dieser Ruhm. So diente zum Beispiel der Schaltplan des Fender Bassman als Vorlage für die Entwicklung der ersten Vox- und Marshall-Verstärker.

Charakteristisch für Fender-Gitarren ist deren deutliche Auslegung für die Massenproduktion, die damit verbundene Einfachheit und Robustheit und die fast ausschließliche Verwendung von Singlecoils.

Heute ist Fender ein Hersteller von Gitarren und Bässen aller Art, seien sie nun akustisch, halbakustisch oder elektrisch verstärkt. Die Angebotspalette umfasst aber auch Gitarrenverstärker und Zubehör wie Saiten. Nach der Übernahme von Harold Rhodes’ Firma im Jahre 1959 stellt Fender ab 1965 auch das berühmte Rhodes Piano her. Zu Fender gehören die Musikinstrumentehersteller Guild, Gretsch, Squier und andere.

Da Fender-Gitarren mit der Zeit die meist kopierten Gitarren wurden, beschloss Fender die Urheber- und Patentrechte zu kaufen und eine eigene Firma zu gründen, welche preiswertere Fender-Imitate herstellt. Seit 1982 ist allein die Firma Squier berechtigt Fender-Instrumente im Originaldesign zu kopieren und die Markenbezeichnungen Stratocaster, Telecaster Showmaster, Precisions Bass und Jazz Bass zu benutzen. Squier-Gitarren sind bewusst eher im Amateur- und Anfängerbereich angesiedelt. Durch die Produktion in Billiglohn-Ländern, die Auswahl der Bauteile und den Verzicht auf kostspielige Extras sind Squier-Gitarren dabei meist wesentlich preiswerter als Fender-Gitarren. Trotzdem können sie von der Qualität im Einzelfall durchaus mit Fender-Instrumenten konkurrieren, sieht man mal vom durchaus im Preis enthaltenen Image einer echten Fender ab.

Fender hat eine sehr fein differenzierte Preisabstufung die unter anderem vom Produktionsort der Gitarre und der Wertigkeit der verwendeten Materialien und Zurüstteile abhängt. Dies lässt allerdings nur bedingt direkte Rückschlüsse auf die Qualität der Gitarren zu.

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GIBSON / http://www.gibson.com
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich Gibson einen Namen als Hersteller hochwertiger Mandolinen gemacht. Zur Förderung des Umsatzes setzte die Firma auf ein seinerzeit ungewöhnliches Vertriebssystem, welches, anstatt sich auf den Einzelhandel zu konzentrieren, besonders Mandolinenlehrer als Vertriebs- und Werbepartner einsetzte[1].

Als in den 1920er-Jahren Popularität von und Nachfrage nach Gitarren anstiegen, verlagerte Gibson den Produktionsschwerpunkt. Auch auf diesem neuen Markt stellte sich das Unternehmen als beständiger Innovator heraus. Eine der bahnbrechenden Entwicklungen der Firma auf diesem Gebiet ist der Einsatz von einstellbaren metallenen Spannstäben (truss rod), die versenkt in die Hälse der Instrumente eingebaut wurden. Diese verstärkten nicht nur den Instrumentenhals, sondern hatten besonders den Zweck, die Krümmung des Halses (und damit die Saitenlage) zu justieren und so gegebenenfalls Verziehungen auszugleichen. Halsspannstäbe kommen heute in nahezu allen Gitarrenmodellen zum Einsatz. Ebenfalls in den 20er-Jahren begann Gibson, mit elektromagnetischen Tonabnehmern zu experimentieren. Im Jahr 1936 schließlich stellte Gibson mit der ES-150 die erste Gitarre vor, die serienmäßig mit einem solchen Tonabnehmer ausgestattet war.

Der durch den Zweiten Weltkrieg bedingte Materialmangel bereitete dem Instrumentenbau erhebliche Probleme. 1944, kurz vor Kriegsende, entschloss sich Gibson daher zu einer Kooperation mit CMI (Chicago Musical Instruments Co.), einem der größten Musikinstrumenten-Vertriebe der USA.

Aufgrund der Erfolge der Marke Gibson wurde CMI im Jahr 1969 von Norlin Industries aufgekauft („Norlin-Ära“). Ziel des Konzerns war die Gewinnoptimierung durch ökonomischere Herstellungsmethoden. In der Folge spielten in der Produktion von Gibson Kosteneinsparungen eine große Rolle, was sich nachhaltig negativ auf die Qualität der Instrumente auswirkte. So wurden aus Kostengründen zum Beispiel preiswertere Hölzer verwendet und Laminate statt Massivhölzern verbaut. Dies verminderte die Klangqualität der Instrumente, so dass das Unternehmen Umsatzeinbußen verzeichnen musste.

Als in den 1980er-Jahren eine Flaute im Musikgeschäft dazu führte, dass Gibson aufgrund hochpreisiger Instrumente in zum Teil bestenfalls mittelmäßiger Fertigungsqualität weiter an Marktanteilen verlor, entschloss Norlin Industries sich schließlich, das für sie unrentabel gewordene Geschäftsfeld aufzugeben.

Im Januar 1986 wurde Gibson von einer neuen Unternehmensleitung, angeführt von Henry Juszkiewicz und David Berryman, übernommen. Das neue Gibson-Management hatte das richtige Gespür für die Wünsche des Marktes und hielt an der Idee der Rückbesinnung auf die Vorzüge der besten Vintage-Instrumente fest. Auch wurde nach Norlins Ausstieg wieder mehr Wert auf Qualität gelegt, wenn auch die Serien-Gibson-Instrumente nicht mehr die Qualität der Zeit vor 1969 erreichten. Lediglich die in der Produktlinie Custom Shop verkauften hochpreisigen Instrumente von Gibson erreichen diese Qualität annähernd.

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JACKSON / http://www.jacksonguitars.com
Der erste Endorser von Jackson bekam auch gleich sein eigenes Modell – Randy Rhoads. Sein virtuoses Metal-Gitarrenspiel passt genau zum Sound von Jackson-Gitarren. Sein weltberühmtes und selbstskizziertes Gitarrenmodell „Jackson Randy Rhoads“ wurde speziell auf seine Spielweise abgestimmt und wurde außer von ihrem Namensgeber auch von anderen Metal-Gitarristen wie Kirk Hammett (Metallica) oder Alexi Laiho (Children of Bodom) gespielt. Beliebt ist dieses Modell vor allem aufgrund der Bespielbarkeit im stehen. Durch die einseitig verlängerte V-Form verlagert sich der Schwerpunkt so, dass sie bei fast 45° hängt, was der klassischen Spielweise (im sitzen) einer Akustischen Gitarre sehr nahe kommt.

Des Weiteren sind Jackson-Gitarren hauptsächlich im Metal-Genre vertreten, was sich an weiteren Künstlern wie Kristian Ranta (Norther), Dave Mustaine (Megadeth), Mille Petrozza (Kreator), James Root (Slipknot), Roope Latvala (Children Of Bodom), Phil Collen (Def Leppard), Matthew Tuck (Bullet For My Valentine), Serj Tankian (System Of A Down), Zakk Wylde, Buckethead, Phil Demmel (Machine Head), Robert Vigna (Immolation) und vielen anderen zeigen lässt. Seit kurzem wirbt auch Jenna Jameson für Jackson.

(Quelle: wikipedia)